Wichtige Themen für das Kanzleimarketing

Kanzlei-Internetauftritt – eine Selbstverständlichkeit?!

Professionelle Homepage vs. selbst gestrickte Lösungen 

Rechtsanwaltskanzleien sollten sich auch im Internet marketingorientiert präsentieren. Schließlich spiegelt sich die steigende Verbreitung, Nutzung und Bedeutung des Internets auch im Suchverhalten potentieller Mandanten wider. Durch dieses umfassende Medium stehen ihnen heute schier unendliche Informationsmöglichkeiten offen. Und jeder Anwalt, der nun meint, mit einer elektronischen „Visitenkarte“ bereits ausreichend vertreten zu sein, sollte ebenso weiterlesen wie derjenige, der seine Kanzlei für „zu klein“ und zu regional hält, um dafür im Internet zu werben.

„Neben den spürbaren Veränderungen auf der Nachfrageseite führt die nach wie vor steigende Zahl von Rechtsanwälten zu starken Verschiebungen im Markt für Rechtsanwaltsleistungen“, so eine Aussage der Unternehmensberatung Maxtarget. Die Erkenntnisse basieren zum Teil auf die Studie Vom Konsumenten zum Mandanten – Über die Rolle des Internets bei der Rechtsanwaltssuche, die von der Xamit Bewertungsgesellschaft erstellt wurde. „Kunden- und Mandantengewinnung erhalten eine völlig neue Bedeutung. Das zuvor überwiegend genutzte Empfehlungsmarketing durch Mund-zu-Mund-Propaganda reicht heute nicht mehr aus.“

Das haben viele Rechtsanwälte erkannt und präsentieren sich mit ihrer Kanzlei im Internet. Jedoch ist dies kein Selbstzweck, sondern sollte als aktiver Ansatz verstanden werden, um auf diesem Wege potentielle Kunden anzusprechen. Die eigene, professionelle Webseite ist für jeden Rechtsanwalt ein absolutes Muss. Denn auch hier gilt: Wenn ein Unternehmen – oder eine Kanzlei! – in der heutigen Zeit keinen eigenen Webauftritt hat, wirkt dies schnell unseriös. Dazu passt außerdem die Hypothese, dass ein Rechtsanwalt mit einer schlechten Webseite sogar Umsatz einbüßt. Grund: Denn die Webnutzer sind ungeduldig. Bei schlechter Nutzerführung oder mangelhaften Inhalten verlassen Interessenten einfach die Webseite und gehen zur nächsten, die sie über eine Suchmaschine gefunden haben. Schließlich ist jeder Wettbewerber nur einen Klick entfernt. Es gilt mehr denn je, dass sich Kanzleien als Dienstleistungsunternehmen und Anwälte als Unternehmer und Manager begreifen sollten. Und diese Unternehmen sollten auch nach marktwirtschaftlichen und kaufmännischen Regeln geführt werden. Dazu gehören neben einem guten Kanzleimanagement und entsprechend ausgebildetem Personal ebenso ein kunden- bzw. mandantenorientierter Service und natürlich eine fundierte, marketingorientierte Internetpräsenz.

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